|
Was ist und kann Joghurt wirklich?
Wie entsteht unser Joghurt ?:
Joghurt ist bekanntermaßen ein Milchprodukt. Es entstand ursprünglich aus einer Säuerung von Milch, was bei entsprechenden Temperaturen von alleine ablief. Nach einer Zeit ist es gelungen die für die Säuerung zuständigen Mikroorganismen zu isolieren um somit eine einfache Säuerung der Milch zu erzeugen. Den Vorgang den man heute zur Herstellung von Joghurt verwendet ist die Fermentation. Dies ist nichts anderes als die Zugabe von Milchsäurebakterien zur Milch. Hierdurch wird der Milchzucker in Milchsäure umgewandelt, was den typischen säuerlichen Geschmack des Joghurts ausmacht. Die typische Konsistenz des Joghurts entsteht durch den pH Wert Abfall der durch die Milchsäurebakterien seinen Lauf nimmt. Ab einem pH Wert von 5,5 beginnt die Verdickung der Milch. Der pH Wert fällt jedoch selten unten 4,0 da der Joghurt dann schon sehr säuerlich ist.
Heutige Joghurterzeugnisse:
Heutzutage sind die meisten Produkte mit speziellen Bakterienkulturen versehen. Dazu gehören zum einen die Laktobazillen, die Streptokokken und die probiotischen Bakterien. Die probiotischen Bakterien sind die einzigsten Bakterien die die Magen-Darm-Passage überwinden und dort dann ihre gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können.
Die verschiedenen Produkte:
Joghurt gibt es im Supermarkt in den verschiedensten Varianten. Ob Naturjoghurt, Fruchtjoghurt oder der Trinkjoghurt. Jeder erfreut sich seiner ganz besonderen Beliebtheit bei den Verbrauchern.
Der reine Naturjoghurt wird ausschliesslich aus Milch oder Sahne und Milchsäurebakterien hergestellt. Klassifiziert wird dieser nochmals in die unterschiedlichen Fettstufen, die von etwa 0,5% Fett bis zu mindestens 10% Fett reichen.
Der Fruchtjoghurt unterscheidet sich dagegen in der Zugabe von Früchten und Frucherzeugnissen. Diese geben dem Joghurt eine gewissen Süsse und sind deswegen sehr beliebt. Hier nicht wie beim Naturjoghurt in Fettgehalt unterteilt sondern in Fruchtgehalt. Nachteil ist hier das neben einer geringen Menge von Fruchterzeugnissen auch oftmals viele Aromen, Verdickungsmittel und viel Zucker enthalten ist. Trotzdem hat sich der Fruchtjoghurt gegen seine anderen Joghurterzeugnisse durchgesetzt. Mit rund 80% Marktanteil am Joghurtumsatz ist der Fruchtjoghurt das beliebteste Joghurtprodukt.
Die dritte Variante der Joghurterzugnisse ist der Trinkjoghurt. Die eigentlich bequemste Art sich mit gesunden probiotischen Kulturen zu versorgen. Es gibt mittlerweile unzählige Produkte die mit probiotischen Kulturen werben die das Immunsystem stärken sollen. Ob Vanillegeschmack, Kirsche, Erdbeere oder Natur, auch hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Empfehlungen zum Thema:
Was zu beachten ist:
Joghurtprodukte sollten stehts kühl gelagert werden. Wird dies nicht getan kann das Produkt sehr schnell ungeniessbar werden. Es ist aber schon sehr sinnvoll regelmässig, eventuell täglich einen Joghurt zu essen. Sollten sie sich in einer Antibiotikatherapie befinden, oder kurz danach, so helfen Joghurtprodukte die angegriffene Darmflora wieder aufzubauen. Antibiotika ist nämlich der Gegenspieler der Probiotika, sprich den Joghurts. Aber immer darauf achten das es im mehrstündigen Abstand zu Antibiotika gegessen wird, denn oftmals kann es zu einer verminderten Wirkung des Medikaments kommen. Nach einer Therapie muss man nicht mehr darauf achten. Da gilt es so schnell wie möglich die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bekommen.
Dieser Artikel gefällt Ihnen? Dann setzen Sie ein Lesezeichen bei »
|