Vorteile von Zertifikaten
Das Thema Finanzen ist sehr komplex. Gerade wenn es um Geldanlagen geht, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Kunden Ihr Geld anlegen können. Sich hier nur auf die Beratung der Bankberater zu verlassen, wäre hier falsch.
Um Geld anzulegen, sollte man sich in erster Linie mit seiner persönlichen Risikoeinschätzung beschäftigen. Es gibt Anlagen, die eine höhere Risikobereitschaft erfordern, da auch Verluste auftreten können. Dafür kann man hier höhere Renditen erreichen.
Eine Alternative zum reinen Investment in Aktienfonds oder gar Aktien ist die Investition in Zertifikate. Diese werden heute von fast jeder Bank angeboten und bieten eine Zwischenstellung im Risikobereich. Mit geringem Risiko sind hier höhere Renditen als im Sparbereich erzielbar. In der Regel sind solche Zertifikate auf einen Index oder einen Aktienkorb abgestellt. Das Zertifikat entwickelt sich analog den zugrunde liegenden Aktien.
Zertifikate werden in der Regel über einen Zeitraum von fünf Jahren herausgegeben. Während dieser Zeit können die Zertifikate jederzeit verkauft werden, Zukäufe sind ebenfalls möglich.
Der Vorteil für risikobewußte Anleger liegt darin, das nach Ablauf der Frist das Guthaben meist zu 10% zurückgezahlt wird. Somit besteht eine Kapitalgarantie, die vielen Kunden sehr wichtig ist.
Für diese Sicherheit müssen die Kunden natürlich etwas bezahlen. Die Partizipation an Gewinnen ist oft nur zwischen 80 und 90 Prozent gegeben. Dieser Abschlag wird aber gern in Kauf genommen.
Zertifikate sind also Anlageformen für Menschen, die sich mit Geldanlagen nicht ständig beschäftigen wollen, die aber trotzdem am Aktienmarkt investiert sein wollen. Die Gebühren für Zertifikate liegen zwischen einem und zwei Prozent Ausgabeaufschlag, sie sind also geringer als beim reinen Investment in Aktienfonds. Hier liegt der Aufschlag bei 5%.
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