Günstige Varianten einer Berufsunfähigkeitsversicherung nutzen
Auch wenn man Gedanken daran meist weit von sich weist, die Gefahr einer Berufsunfähigkeit droht jedem. Dabei kann es sich um eine Krankheit handeln oder einen Unfall, die dazu führen können, dass der Betreffende seiner Erwerbestätigkeit nicht mehr nachgehen kann.
Wer dann nicht zusätzlich abgesichert ist, steht meist mit leeren Händen da und läuft Gefahr, mit finanziellen Engpässen sein Dasein fristen zu müssen. Denn die gesetzliche Invalidenversicherung zahlt nur noch einen gewissen Satz, wenn man überhaupt nicht mehr in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Da diese Sätze jedoch sehr niedrig liegen, kann der gewohnte Lebensstandard nicht mehr weiterhin aufrechterhalten werden.
Wer da Vorsorge betreiben will, sollte die Vorzüge einer Berufsunfähigkeitsversicherung nutzen. Jedoch gilt, dass diese in der Regel teuer ist.
Daher kann der Versicherungsnehmer die Möglichkeit nutzen, diese durch eine zeitliche Begrenzung günstiger zu gestalten, bevor man aus Kostengründen nach dem Prinzip verfährt: "Es wird schon nichts passieren."
Zu den Gründen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung relativ teuer ist, gehört unter anderem, dass immer Menschen krankheitsbedingt vorzeitig aus dem Berufsleben aussteigen müssen.
Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs und in zunehmendem Maße auch psychische Erkrankungen sind dafür die Gründe.
Das treibt die Preise für diese freiwillige, private Absicherung nach oben.
Daher sollte die Devise lauten, sich wenigstens über einen gewissen Zeitraum abzusichern.
Angeraten wird, dass sich grundsätzlich jeder durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung absichern sollte, der es sich leisten kann,
bis zum 65. oder 67. Lebensjahr Beiträge dafür zahlen zu können.
Ist das Budget nicht darauf ausgerichtet, sollte der Versicherungsnehmer auch eine zeitliche Begrenzung ins Auge fassen.
Wer sich zum Beispiel bis zum 50. Lebensjahr absichern lassen will, kann damit bis zu 40 Prozent seines Beitrages einsparen.
Die Gründe dafür liegen darin, dass das Risiko berufsunfähig zu werden in den noch verbleibenden Jahren bis zum Eintritt ins Rentenalter besonders groß ist.
Wer also aus Kostengründen nicht den vollen Zeitraum bis zum Ruhestand absichern kann oder will, sollte diese Form der freiwilligen Absicherung dennoch nutzen.
Schließlich gehören die Jahre vor dem Erreichen des 50. Lebensjahres zu denen, die sich am teuersten erweisen. Schulpflichtige Kinder und Kinder, die in der Ausbildung stecken, müssen finanziert werden. Auch laufen meist noch Hypothekendarlehen, die mit monatlichen Beträgen finanziert werden müssen.
Autor: Max Paul
max-2004[@gmx.de
03.05.2007
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