Ein Portfolio zielgerichtet aufbauen
Wer sinnvoll investieren möchte, sollte mit Verstand ein Portfolio aufbauen. Dieses bezeichnet den gesamten Bestand an Investments, die der Anleger besitzt. Ebenso umschreibt ein Portfolio die Gesamtheit an Wertpapieren und anderen Anlageformen.
So bietet ein einzelnes Investment nicht all die Möglichkeiten, die eine Mehrzahl verschiedener Anlagen dem Anleger offeriert. Ein Teil des eigenen Kapitals hat man möglicherweise angelegt, um kurzfristig liquide sein zu können, einen anderen Teil will der Anleger vielleicht langfristig für die Absicherung im Ruhestand anlegen. Das individuelle Portfolio bildet zusammen genommen die Summe aller Anlagen.
Entscheidend beim Aufbau des Portfolios ist die persönliche Risikobereitschaft des Anlegers, der Anlagehorizont und das Alter.
Der sicherheitsorientierte und eher vorsichtige Anleger gibt Anlagen den Vorzug, die eine Kombination aus einem hohen Anteil an Geldmarktanlagen und festverzinslichen Wertpapieren beinhalten und einem kleineren Teil Aktien.
Der ausgewogene Typ Anleger hat die Möglichkeit, einen höheren Anteil an Aktien zu wählen, die eher bessere Renditechancen bieten. Dazu können Geldmarktanlagen und festverzinsliche Wertpapiere beitragen, das höhere Kursrisiko der Aktien abzufangen.
Der eher risikobereite und wachstumsorientierte Anleger gibt einem Portfolio den Vorzug, dass auf Wachstum ausgerichtet ist. Er kann unter Umständen mit einem hohen Anteil an Aktien von einem hohen Renditepotenzial profitieren, was aber auch bedeutet, dass ein vergleichsweise hoher Aktienanteil mit höheren Wertschwankungen verbunden ist.
In jedem Falle sollte der Anleger nicht alles auf eine Karte setzen und darauf bedacht sein, sein Kapital über verschiedene Anlagekategorien zu streuen.
Unterschiedliche Branchen und Märkte bieten sich dafür an, zu investieren.
Einen entscheidenden Anteil am Erfolg des Fonds hat der jeweilige Fondsmanager. Die Qualität der Titelauswahl nimmt dabei einen übergeordneten Stellenwert ein.
Bei der Einschätzung des Risikos sollte der Anleger jedoch immer den Anlagehorizont mit einbeziehen und auch den Faktor Zeit nutzen, um eventuell von höheren Renditen profitieren zu können.
Will ein Fondsmanager erfolgreich sein, wird dieser stets Analysen und Recherchen zugrunde legen, bevor er sich entscheidet.
Autor: Robert Jacobi 17.03.2007
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